Lullin Ferrari

 Rebranding für eine Kunstgallerie in Zürich


Zeitraum & Institution
Frühlingssemester 2026, 4. Semester
Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, BA IDCE

Konzept
Im Modul Digitale Identität entwickelten wir für die Galerie Lullin + Ferrari ein fiktives Rebranding-Konzept. In direktem Austausch mit der Galerie erhielten wir Einblicke in ihre Vision und zukünftige Ausrichtung. Ziel war es, ein jüngeres Publikum anzusprechen und die Galerie zeitgemässer, frischer und stärker im Bereich der zeitgenössischen Kunst zu positionieren.

„Formed by Two, Defined by Many.“ bildet die konzeptionelle Grundlage des Rebrandings. Der Leitsatz verbindet die beiden Gründer Lullin und Ferrari mit der Vielfalt der Künstler und Werke, die den Raum der Galerie prägen. Die visuelle Identität übersetzt diesen Gedanken in ein Erscheinungsbild, das zwei Identitäten zusammenführt und gleichzeitig Raum für andere schafft.

Das Rebranding wurde über verschiedene digitale und analoge Anwendungen hinweg entwickelt – darunter Website und Mobile Version, Logo und Motion Language sowie verschiedene Printmedien. So entstand eine konsistente visuelle Identität, die die Galerie neu positioniert und gleichzeitig den Fokus auf das Wesentliche legt: die Kunst und ihre Künstler.

Tools
Adobe InDesign, Adobe Illustrator, Adobe After Effects, Adobe Premiere Pro, Figma

Umsetzungsform
Gruppenarbeit mit Emily Schmid













Website








Das Logo ist reduziert, präzise und in Kleinschreibung gestaltet. Seine geometrische Form vermittelt Klarheit und Selbstbewusstsein, während die offene Gestaltung die zugängliche Haltung der Galerie widerspiegelt. Auch die Logoanimation greift das Konzept auf: Die Wortmarke öffnet sich und schafft symbolisch Raum für Künstler und ihre Werke.




Für die Typografie wurde die Schriftfamilie Neuwelt eingesetzt. Neuwelt und Neuwelt Text schaffen eine klare Hierarchie und verbinden geometrische Präzision mit einem zugänglichen, zeitgemässen Charakter.

Die Farbwelt basiert auf gebrochenem Schwarz und Weiss und wird durch ein leuchtendes Blau als Akzent ergänzt. Die reduzierte Farbpalette schafft eine ruhige Grundlage und lässt den Kunstwerken und Inhalten bewusst den Vortritt.




Die entwickelte Motion Language basiert auf dem Spiel von Grösse und Weissraum. Elemente wachsen und schrumpfen subtil, reagieren auf Interaktionen oder bewegen sich kontinuierlich. Die Bewegung schafft Orientierung und Hierarchie, ohne selbst zum Mittelpunkt zu werden.




Printmedien
©  emira ramadani  |  2026